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Samariter reisen ins Elsass

 

Am letzten Augustwochenende macht sich eine muntere Schar von 32 Mitgliedern des Samaritervereins auf in Richtung Basel

Es ist noch früher Samstagmorgen um 7 Uhr, als wir in den Car steigen: Ein Ausflug als Dank an die Mitglieder dafür, dass sie die zahlreichen Anlässe (Siga, Schwingfest, Grümpi, usw.) mit Postendienst-Einsätzen gut gemeistert haben.

Bei Brugg geniessen wir einen ersten Kaffeehalt im idyllischen Restaurant 'Müli'. Frisch gestärkt geht es weiter nach Colmar, wo der Car die Autobahn verlässt. Auf der Weinstrasse erreicht die Gruppe Kaysersberg, wo jedes Haus und jedes 'Brückli' mit Blumen geschmückt sind. Man könnte glauben, die Einwohner stünden im gegenseitigen Wettbewerb, wer den schönsten Blumenschmuck habe.

Nachdem wir zum Mittagessen eine feine Elsässer Spezialität genossen haben bleibt genügend Zeit, sich das Städtchen anzusehen. Übrigens, unsere jungen Frauen müssen in Kaysersberg besonders aufpassen, hat es doch überall Störche auf den Dächern ... (wir freuen uns auf Samariternachwuchs).

Für uns Samariter ist besonders interessant, dass Kaysersberg der Geburtsort Albert Schweitzers ist. Der Besuch seines Museums ist somit einfach Pflicht. Übrigens: der Eintrittspreis ins Museum geht vollumfänglich an das Spital in Lambarene.

Am Nachmittag geht die Fahrt weiter nach Strassburg, einer Gegend voller Weinberge. In einem Hotel in der Altstadt beziehen die Mitglieder ihre Zimmer, bevor wir uns in einem alten, rustikalen Speiserestaurant zum Abendessen wieder zusammenfinden. Im Ausgang finden sich Grüppchen, die zusammen losziehen und sich amüsieren. So entdecken einige schmucke Details: um 22:15 Uhr zum Beispiel wird die Fassade des Münsters mit verschiedenfarbigen Lichtern beleuchtet und ein Flötenspieler begleitet die Lichtshow mit seinen Weisen ...

 

Stadtrundfahrt mit dem Schiff

Am Sonntag steht eine Stadtrundfahrt mit dem Schiff auf dem Programm; der Fluss Ill umschliesst die Altstadt und ist Teil der Stadtbefestigung. Über die installierten Kopfhörer bekommen wir viele interessante Infos und Geschichten zu hören. Zum Beispiel diese: "Einst haben die Strassburger die Zürcher um Hilfe gebeten. Die Zürcher haben einen Topf Hirsebrei gekocht und auf dem Rhein mitgenommen. Der Brei war bei ihrer Ankunft noch warm, womit die Zürcher beweisen wollten, wie schnell sie da sein können. Aus diesem Grunde gibt es in der Stadt auch eine Zürcherstrasse." Ebenso soll es eine Bernerstrasse geben.

Auch die neuen Bauten in dieser Stadt hinterlassen eine tiefen Eindruck; besonders das Europaparlament mit seiner kühnen Architektur und der Europäische Hof für Menschenrechte.

Die Zeit vergeht wie im Flug. Schon ist die Zeit der Heimreise gekommen. Nach einem Abstecher mit kurzem Halt in Bözen trifft die Gruppe zufrieden wieder in Mels ein. Bevor es endgültig nach Hause geht wird ein Dank ausgesprochen; unserer Präsidentin Helen Good für die tolle Idee, ins Elsass zu reisen, und dem Chauffeur Stefan Schmid von Brunner Ferienreisen für die kompetente Reiseleitung.

Die Reise ist Vergangenheit, aber auch im Alltag pflegen wir unsere Kameradschaft, denn Samaritersache ist halt immer auch Herzenssache.   (ec)

 

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